Tiefensee: Wirtschaftsräume profitieren von A14-Verlängerung

Magdeburg (ddp-nrd). Im Vorfeld der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zum A 14-Lückenschluss hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Nordverlängerung als wichtiges Verkehrsvorhaben bezeichnet. Die Trasse verbinde mit Magdeburg, Schwerin und der Ostseeküste wichtige Wirtschaftsräume. Strukturschwache Regionen wie die Altmark und die Prignitz könnten von dem Anschluss an das Autobahnnetz profitieren, sagte Tiefensee am Montag im Nachrichtenradio MDR Info. Die Fertigstellung sei für 2020 geplant, schon 2015 sollten einzelne Abschnitte freigegeben werden. Tiefensee sagte, die Verlängerung sei das vorerst letzte große Autobahnprojekt in Ostdeutschland.

Der Minister schätzte die Kosten für den rund 155 Kilometer langen Abschnitt auf rund 1,3 Milliarden Euro und damit etwa 425 Millionen Euro mehr als in früheren Planungen. Tiefensee sagte, die finanziellen Unwägbarkeiten könnten die Fertigstellung des letzten Teilabschnitts zwischen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt bis 2021 verzögern. Sicher sei aber, dass der Bau nun beginnen könne. «Wir wissen, wo das Geld in einzelnen Teilen herkommt. Wir werden noch bei der Europäischen Union Gelder beantragen müssen. Aber selbst, wenn diese Gelder nicht kommen, ist eine Vereinbarung geschlossen”, sagte der Minister.

Tiefensee und die Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wollten am Montagnachmittag in Magdeburg die Finanzierungsvereinbarung unterzeichnen.

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Mittwoch, 23. Mai 2012

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