Plattdeutsch-Musical “Große Freiheit Nr.7” auf Abschiedstournee
Schwerin (ddp-nrd). Die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin geht mit ihrer Inszenierung «Große Freiheit Nr. 7» ein letztes Mal auf Deutschlandtournee. Im Februar sind Gastspiele in zwölf deutschen Städten, darunter Singen, Landau und Buxtehude geplant, wie eine Sprecherin am Dienstag in Schwerin mitteilte. Zuvor werde das Musical am Donnerstag noch einmal in Schwerin zu sehen sein. Die 50. und damit letzte Vorstellung findet am 27. Februar in Hanau statt.
Die Bühnenfassung des gleichnamigen Hans-Albers-Filmes ist in einer sprachlichen Mischung aus Hochdeutsch und Platt, dem sogenannten Missingsch, inszeniert.
Die Geschichte des alternden Seemanns Johnny Kröger, der Stimmungssänger auf der Reeperbahn geworden ist und nach der unerfüllten Liebe zu einem jungen Mädchen wieder zur einzig wahren Seemannsbraut, der See, zurückkehrt, ist einem Millionenpublikum vor allem durch den legendären Film mit Hans Albers bekannt. 1984 erlebte die Musical-Fassung von Karl Vibach am Hamburger Operettenhaus ihre Uraufführung. Die Hauptrolle sang und spielte Freddy Quinn. Das Musical «Große Freiheit Nr. 7» wurde 1999 von Frank Grupe für kleinere Bühnen bearbeitet und in Hamburg auf Plattdeutsch aufgeführt.
In der Schweriner Inszenierung des Hamburger Regisseurs Wilfried Dziallas ist in der Hauptrolle Hardy Rudolz zu sehen, der in Musicals wie «Phantom der Oper» und «Cats» spielte. Als Anita ist Bärbel Röhl zu erleben, die unter anderem das Gretchen in der Faust-Inszenierung von Christoph Schroth am Mecklenburgischen Staatstheater spielte. Das Musical wurde seit Juni 2007 in Schwerin aufgeführt und ging bereits 2008 auf Deutschlandtournee.
ddp/lca/uge
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