Ersatzrohre für Ostseepipeline werden in Lubmin eingelagert
Sassnitz/Lubmin (dapd-lmv). Nach dem Bau der deutsch-russischen Ostseepipeline hat das Betreiberkonsortium Nord Stream mit der Einlagerung der überschüssigen Ersatzrohre begonnen. Die ersten der jeweils zwölf Meter langen 25 Tonnen schweren Segmente würden seit Donnerstag vom Zentrallager im Fährhafen Sassnitz nach Lubmin gebracht, sagte ein Unternehmenssprecher.
Bis Ende Juni werden insgesamt 480, mit einer Betonschicht ummantelte Rohre von 18 Schwerlasttransportern überführt. Im Lubmin werden sie auf einer inzwischen fertiggestellten Bodenplatte deponiert, um die anschließend eine 188 Meter lange Lagerhalle gebaut wird. Der Bau des künftigen Langzeitlagers für eventuelle Reparaturen der Erdgastrasse kostet rund 5,5 Millionen Euro.
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