Atomkraftgegner wehren sich vor Gericht gegen Polizeieinsätze (mit Bild)
Wolgast (dapd-lmv). Mit Anhörungen vor dem Amtsgericht Wolgast haben sich am Montag drei Atomkraftgegner gegen polizeiliche Maßnahmen während der Castor-Transporte nach Lubmin im Dezember 2010 und Februar dieses Jahres gewehrt. Nach Angaben ihres Anwalts Michael Noetzel gehe es in den Klagen vor allem um die Festnahme und Verbringung in eine Gefangenensammelstelle in Wolgast sowie eine angebliche Observation durch Telefonüberwachung.
Insgesamt seien etwa 20 Verfahren anhängig, sagte Richter Andreas Hennig. Die Entscheidungen sollen noch in diesem Jahr fallen. Mehrere Beschwerdeführer schließen spätere Schadenersatzforderungen vor dem Stralsunder Landgericht nicht aus.
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