Rostock erinnert mit Raumfahrtfest an Gagarins Flug ins All
Rostock (dapd-lmv). Das weltweit gefeierte Raumfahrtfest «Yuri’s Night» findet am Samstag (9.4.) auch wieder in Rostock statt. Einen Tag lang geben Wissenschaftler und Techniker Einblick in die internationale Raumfahrt, wie die Veranstalter am Montag ankündigten. Anlass ist der 50. Jahrestag des ersten bemannten Weltraumflugs. Juri Gagarin war am 12. April 1961 als erster Mensch ins All gestartet.
Neben Vorträgen und Ausstellungen zu Weltraumflügen behandeln Experten auch Themen wie außerirdischen Leben, Möglichkeiten der Satellitennavigation bis hin zum Einsatz von Wetterballons. Zum Raumfahrtfest wird zudem das erst im März erschienene Buch «Juri Gagarin - Das Leben» vorgestellt. Die Familie der Autorin Ludmila Pavlova-Marinsky war eng befreundet mit der Gagarins, sie erzählt in Rostock auch aus dem privaten Umfeld des Kosmonauten.
Daneben können Kinder ihre eigene Rakete bauen, die vom Warnemünder Flugzeugzulieferer RST Rostocker Systemtechnik mit kleinen Antrieben versehen und auch gestartet werden dürfen. Das Raumfahrtfest wird in den Räumen der Rostocker Sternwarte und der benachbarten Christopherus-Schule gefeiert. Eine Ausstellung in Schmarler «Haus 12» zeigt Foto-, Film und Tondokumente aus der Erforschung des Weltalls bis hin zu Meteoritensplittern und Astronautennahrung. Das Fest endet mit einer «Space Party» im Bunker in der Innenstadt.
Die «Yuri’s Night» fand zum ersten Mal 2001 in den USA statt und wird inzwischen in über 50 Ländern der Erde um den 12. April herum gefeiert. In Deutschland wird das Fest unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Heidelberg und Stuttgart gefeiert.
(yurisnight-rostock.de)
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