Rostocker Zoo verabschiedet sich von Schimpansenhaltung

Rostock (ddp-nrd). Der letzte Schimpanse des Rostocker Zoos ist tot. Nur wenige Tage nach ihrem Lebensgefährten Timbo ist auch die 46 Jahre alte Schimpansin Nana wegen schwerer Krankheit eingeschläfert worden, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Damit stellt der Tierpark seine Schimpansenhaltung ein. Auch mit dem Bezug des neuen Menschenaffenhauses 2012 in Rostock ist nicht geplant, Tiere dieser Art neu anzuschaffen.

Schimpansin Nana gehörte zu den ersten Menschenaffen des Zoos Rostock und galt als gelassen und ruhig. 1964 in Guinea wild geboren, kam sie ein Jahr später an die Ostseeküste. Gemeinsam mit Timbo bezog Nana in den 60er Jahren als erste Bewohner das damalige Menschenaffenhaus in Rostock, das nun durch einen Neubau ersetzt werden soll.

Der Zoo hat noch einen Gorilla sowie vier Orang-Utans. Für sie und weitere Tiere wird das neue Menschenaffenhaus errichtet, das neben einem weitläufigen und von Besuchern begehbaren Gehege auch eine Tropenhalle und einen evolutionsgeschichtlichen Lehrpfad beherbergen wird. Der Bau wird 22 Millionen Euro kosten, eröffnet werden soll er im März 2012.

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Mittwoch, 08. Feber 2012

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