Ozeaneum zeigt kleine Meerestiere in elf neuen Mini-Aquarien

Stralsund (ddp-nrd). Besucher des Ozeaneums in Stralsund können seit Montag die Welt kleinerer Meerestiere erkunden. Dazu seien in der Nord- und Ostseeabteilung insgesamt elf Mini-Aquarien in Betrieb genommen worden, teilte Museumsdirektor Harald Benke mit.

Die freistehenden, jeweils nur 150 Liter Wasser fassenden Säulenbecken sollen die vor zwei Jahren eröffnete Ausstellung über Europas Kaltwassermeere ergänzen. In den neuen Aquarien würden Lebewesen präsentiert, die in den anderen 39 Riesenbecken entweder kaum zu entdecken seien oder dort von den größeren Räubern gefressen würden, sagte Benke.

Gezeigt werden unter anderem ein Krake, pazifische Seepferdchen aus Nachzuchten sowie zahlreiche Krabben, Krebse und Seesterne. Dank einer ausgeklügelten Beckengestaltung können die Besucher auch einen Blick in die Höhlen und Gänge versteckt lebender Tiere werfen. Zu beobachten sind zum Beispiel der als «Norwegischer Hummer» bezeichnete Kaisergranat sowie gut getarnte Fische, wie Rotmaulgrundeln, Himmelsgucker, Drachenköpfe und Seeskorpione.

Ähnlich wie die vor zwei Wochen eröffnete Pinguinanlage waren auch die jetzt fertiggestellten Kleinbecken bereits beim Bau geplant, aber nicht finanzierbar gewesen. Erst die Besucherzahlen des letzten Jahres hätten die Investitionen ermöglicht, sagte Benke.

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