DLRG verzeichnet trotz Hitze nur wenige Kreislaufzusammenbrüche

Schwerin (ddp-nrd). Trotz der hohen Temperaturen am vergangenen Wochenende mussten die Einsatzkräfte der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Mecklenburg-Vorpommern nur wenige Badegäste wegen Kreislaufproblemen versorgen. «Wir sind erfreut und verwundert, weil wir wegen der Hitze mit zahlreichen Einsätzen dieser Art gerechnet hatten», sagte die DLRG-Einsatzleiterin May Bartsch am Montag auf ddp-Anfrage. Möglicherweise verhielten sich die Badegäste angesichts der extremen Temperaturen vorsichtiger als sonst. Konkrete Zahlen über die DLRG-Einsätze am Wochenende lägen ihr allerdings noch nicht vor.

Die Rettungskräfte auf dem Darß mussten zweimal wegen akuter Herz-Kreislauf-Probleme Erste Hilfe leisten. «Während der gesamten Saison von Mitte Mai bis Mitte September verzeichnen wir 25 solche Einsätze», sagte Carsten Rosenberg, DLRG-Wachleiter in Prerow. Zwei Fälle an einem einzigen Wochenende seien deshalb recht viel. Insgesamt hätten seine Helfer am Wochenende in 25 «leichten» Fällen, wie beispielsweise bei Schnittverletzungen, Hilfe geleistet. Fünfmal mussten laut Rosenberg «verloren gegangene» Kinder zu ihren Eltern zurückgebracht werden.

Die DLRG-Helfer im Ostseebad Boltenhagen blicken auf ein «ruhiges Wochenende» zurück, wie Wachleiter Sven Schmitz sagte. «Kreislaufzusammenbrüche sind uns Gott sei Dank erspart geblieben», sagte der Rettungsschwimmer.

Die DLRG rät den Urlaubern, am Strand ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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