Bund genehmigt zwölf Modellprojekte «Bürgerarbeit» im Nordosten

Schwerin (ddp-nrd). Das Bundesarbeitsministerium hat grünes Licht für zwölf Modellprojekte «Bürgerarbeit» in Mecklenburg-Vorpommern gegeben. Alle aus dem Land eingereichten Konzepte seien genehmigt worden, teilte das Landeswirtschaftsministerium mit. Damit könnten bis zu 8000 Langzeitarbeitslose wieder in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden, für rund 1600 Personen gebe es im Rahmen der sogenannten Bürgerarbeit Jobs im Bereich von zusätzlicher und im öffentlichen Interesse liegender Arbeit, sagte Seidel weiter.

Das Modellprojekt setzt sich aus den vier Stufen Beratung/Standortbestimmung, Vermittlung, Qualifizierung/Förderung und der eigentlichen Bürgerarbeit zusammen. Der Bund gewährt pro Bürgerarbeitsplatz monatlich einen Zuschuss von 900 Euro zum Arbeitsentgelt und 180 Euro zum Sozialversicherungsaufwand des Arbeitgebers. Gefördert werden Beschäftigungsverhältnisse mit einem zeitlichen Umfang von 30 Wochenstunden und für die Dauer von maximal 36 Monaten.

Das Programm solle Langzeitarbeitslosen wie auch Kommunen helfen, sagte Seidel. Wichtig sei es aber auch, dass durch Bürgerarbeit keine Konkurrenz zu heimischen Unternehmen entstehe, betonte der Minister.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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