Backhaus kündigt Lösung für Abwasserentsorgung in Kleingärten an

Rostock (ddp-nrd). Im Streit um die Entsorgung von Abwässern in Kleingartenanlagen hat Umweltminister Till Backhaus (SPD) einen Kompromiss angekündigt. Nach Gesprächen auf Fachebene sei er sicher, dass eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung gefunden werde, sagte Backhaus am Samstag auf einer Tagung des Landesverbandes der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern in Rostock. Nach Plänen der Landesregierung darf spätestens ab 2014 kein Abwasser mehr ungeklärt in den Gärten versickern.

Zuvor hatte der Verbandsvorsitzende Detlev Rauch eine Ausnahmeregelung für Kleingartensparten gefordert. In vielen Anlagen sei die Entsorgung schon deshalb schwierig, weil die schmalen Wege und Tore die Passage von Abwasserfahrzeugen behinderten. Vor allem viele ältere Gartenbesitzer seien nicht bereit oder in der Lage, größere Summen in ihre Gärten zu investieren.

Nach Angaben des Ministers förderte das Land das Kleingartenwesen seit 1999 mit rund 875 000 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es gegenwärtig 1147 Kleingartenvereine mit 76 371 Kleingärten. Die Kleingärtner bewirtschaften eine Pachtfläche von insgesamt 3700 Hektar.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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