Auswilderung von Rebhühnern zeigt erste Erfolge

Wolgast/Parchim (ddp-nrd). Die vor zehn Jahren von Jägern begonnene Auswilderung von Rebhühnern zeigt offenbar erste Erfolge. Nach Angaben des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern sind die künstlich aufgezogenen Rebhühner inzwischen in einigen Regionen heimisch geworden.

In den Landkreisen Ostvorpommern und Parchim hätten die ausgesetzten Tiere bereits für Nachwuchs gesorgt, sagte ein Verbandssprecher. Die Populationen seien allerdings noch sehr klein. Zudem führten Kaltperioden während der Brut im Frühjahr immer wieder zu Verlusten.

Die bevorzugt in Wiesen und Heidelandschaften lebenden Wildhühner waren in den 90er Jahren in Mecklenburg-Vorpommern nahezu vollständig ausgestorben. Gründe dafür sehen Ornithologen in der Ausbreitung von Räubern wie Fuchs, Marder und Schwarzwild, der Zerstörung von Lebensräumen und der verstärkten Anwendung von Insekten- und Pflanzenschutzmitteln.

Jagdverbände hatten daraufhin in ihren Revieren wieder Hecken und Sträucher als Schutzzonen gepflanzt, die Jagd auf Prädatoren verstärkt und künstlich aufgezogene Rebhühner ausgewildert. Schätzungen zufolge leben landesweit derzeit mehrere Hundert wilde Rebhühner.

(folgt Korrespondentenbericht bis 11.00 Uhr; ca. 45 Zeilen)

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Dienstag, 22. Mai 2012

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