Verschärfte Emissions-Grenzwerte für Schiffe auf Nord- und Ostsee

Berlin (ddp-nrd). Im Schiffsverkehr auf Nord- und Ostsee gelten seit Anfang Juli schärfere Grenzwerte für Schwefel- und Stickoxid-Emissionen. Dadurch sollen die Luftschadstoffemissionen im Seeverkehr stufenweise deutlich vermindert werden. «Gleichzeitig leisten sie auch einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und werden die Lebensqualität in den Küsten- und Hafenregionen deutlich erhöhen», sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Freitag in Berlin.

Für Nord- und Ostsee gilt nun ein Schwefelgrenzwert von 1,0 Prozent (bisher 1,5 Prozent). Bis 2015 soll dieser stufenweise bis auf 0,1 Prozent sinken. Weltweit wird der Grenzwert zunächst ab 2012 von bisher 4,5 Prozent auf 3,5 Prozent und ab 2020 dann auf 0,5 Prozent abgesenkt.

Die Grenzwerte für Stickoxidemissionen werden zum 1. Januar kommenden Jahres verschärft. Die neuen Grenzwerte wurden nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bereits im Oktober 2008 vom Meeresumweltausschuss (MEPC) der internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) beschlossen.

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Donnerstag, 09. Feber 2012

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