Sanierungsbeginn für Villen der «Perlenkette» Heiligendamm in Sicht
Heiligendamm (ddp-nrd). In Heiligendamm beginnt am Samstag (3. Juli) der Wiederaufbau einer der Strandvillen der sogenannten Perlenkette. Das dreigeschossige Gebäude war kurz vor dem G8-Gipfel 2007, der im Grand Hotel Heiligendamm stattfand, wegen Baufälligkeit abgerissen worden und soll nun nach historischem Vorbild wieder entstehen. Einen Originalzustand gebe es nicht, da die Villa mehrfach umgebaut wurde, sagte Hans Schlag von der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH), einer Tochter der Fundus-Gruppe. Daher habe man in Absprache mit dem Denkmalschutz als Vorbild den Bauzustand nach einer Erweiterung zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewählt.
Die Villa entstand um 1845 als Neues Logierhaus, nachdem der um 1800 gegründete Kurort Heiligendamm dem Gästeansturm nicht mehr gewachsen war. 1847 feierte die Herzogstochter Maria Paulowna ihre Heirat mit Großfürst Wladimir von Russland und wohnte in der «Villa Perle», die danach in «Villa Großfürstin Maria» umbenannt wurde.
Das knapp 1000 Quadratmeter Wohnfläche umfassende Haus ist das größte Gebäude der sieben Villen umfassenden «Perlenkette». Es soll künftig neun Ferienwohnungen beherbergen, die vom Grand Hotel bewirtschaftet werden. Die Sanierung der weiteren sechs seit zwei Jahrzehnten leerstehenden Villen ist noch unklar, sie könnte aber noch während der Bauarbeiten am Haus «Perle» starten. Insgesamt sollen rund 70 Millionen Euro investiert werden. Fest steht, dass zuvor mindestens noch zwei weitere Villen wegen maroder Bausubstanz abgerissen werden müssen.
(folgt Zusammenfassung, ca 45 Zeilen, bis 12.00 Uhr)
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Hi,
ich finde es super, das die villa wieder im alten glanz erstrahlen soll und sie dort kein neues gebäude errichten. das erhöt das flair des ortes und bewahrt die geschichte.
super beitrag
gruß
max