Kompromiss zur Vergütung von Krankenhausleistungen genehmigt

Schwerin (ddp-nrd). Das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern hat den zwischen Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft ausgehandelten Kompromiss zur Vergütung von Krankenhausleistungen für dieses Jahr genehmigt. Demnach erhalten die Kliniken durchschnittliche Entgelte in Höhe von 2855 Euro, mehr als 80 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt, wie die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (KGMV) am Mittwoch in Schwerin mitteilte.

KGMV-Geschäftsführer Wolfgang Gagzow sagte, bei rund 400 000 Krankenhausaufenthalten pro Jahr würden die Häuser somit auf etwa 33 Millionen Euro gegenüber dem bundesweiten Durchschnitt verzichten. Allerdings bedeute der Kompromiss eine verlässliche Abrechnungsbasis und die Milderung weiterer Liquiditätsausfälle. Derzeit würden die Krankenhäuser noch eine Finanzlücke von 21 Millionen Euro aus den Vorjahren vor sich herschieben.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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