Seenotretter wählten neuen Vorstand -Tag der offenen Station im Juli
Rostock (ddp-nrd). Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Samstag einen neuen ehrenamtlichen Vorstand gewählt. Auf einer Tagung in Rostock übernahm Gerhard Harder aus Bremen den Vorsitz des Such- und Rettungswerkes. Er ist Nachfolger von Michael Grobien, der satzungsgemäß aus seinem Amt ausschied, wie die DGzRS mitteilte. Neben Harder, der dem Vorstand seit 2004 angehört, wurden außerdem Ingo Kramer und Michael Schroiff in das Gremium berufen. Beide sind neu dabei.
Das Such- und Rettungswerk für die deutschen Seegebiete von Nord- und Ostsee besteht seit 145 Jahren. Die DGzRS beschäftigt 186 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Rettungsleute. Rund 330 000 Spender und Förderer unterstützen das deutsche Seenotrettungswerk, dessen gesamte Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird.
Am 25. Juli öffnen nahezu alle Stationen zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten am Stettiner Haff. Seenotretter lassen sich an diesem Tag über die Schulter schauen und geben einen Einblick in die technische Ausstattung der Stationen.
(dgzrs.de)
Ebenfalls Lesenswert:
- «Tag der Seenotretter» am Sonntag an Nord- und Ostseeküste
- «Tag der Seenotretter» am 26. Juli an Nord- und Ostseeküste
- Seenotretter helfen 93 Menschen aus akuter Lebensgefahr
- Die Seenotretter an der Ostsee
- «Tag der Seenotretter» an Nord- und Ostseeküste
