Greifswalder Koeppentage widmen sich Koeppens Amerikafahrt
Greifswald (ddp-nrd). Die Reise-Essays des Schriftstellers Wolfgang Koeppen (1906-1996) stehen im Juni im Mittelpunkt der diesjährigen Greifswalder Koeppentage. Unter anderem widme sich die Literaturwoche der Amerikafahrt, die der Romancier 1958 im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks unternommen hatte, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Aus dem Reisetagebuch «Amerikafahrt», das ein Jahr später veröffentlicht wurde, werde der Schauspieler Hanns Zischler am 21. Juni lesen.
Bereits am 18. Juni wird im Greifswalder Geburtshaus von Koeppen eine neue Ausstellung eröffnet, in der ausgewählte Amerika-Exponate aus dem Nachlass des Autors gezeigt werden. Im Anschluss daran wollen der Literaturwissenschaftler und Koeppen-Herausgeber Walter Erhart und der amerikanische Historiker und Koeppen-Übersetzer Michael Kimmage in einer Podiumsdiskussion über Koeppens Amerikabild debattieren.
Höhepunkt der Literaturwoche ist die Verleihung des Wolfgang-Koeppen-Preises an den Schriftsteller und Journalisten Joachim Lottmann. Ausklingen werden die Koeppentage mit Lesungen zeitgenössischer Literaten, unter ihnen Ulrich Peltzer, der aus seinem Roman «Bryant Park» lesen wird. Erwartet wird auch Antje Ravic Strubel, die ihr Buch «Offene Blende» vorstellen will.
(koeppenhaus.de)
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