Kleinkind stirbt nach Misshandlung

Greifswald (ddp-nrd). Ein 20 Monate alter Junge aus Wolgast ist im Universitätsklinikum Greifswald seinen Kopfverletzungen erlegen, die er Ende vergangener Woche bei schweren Misshandlungen erlitten hatte. Wie das Onlineportal «Nordkurier.de» berichtet, haben die Ärzte die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet, nachdem das Kind für hirntot erklärt worden war.

Als mutmaßlichen Täter hat die Polizei einen Mann festgenommen. Unklar sei, ob es sich bei ihm um den Lebensgefährten der Mutter oder einen Babysitter handelt, wie ein Sprecher der Polizei in Anklam der Nachrichtenagentur ddp sagte.

Erst vor wenigen Tagen hat die Staatsanwaltschaft Stralsund Anklage gegen einen 20-jährigen Wolgaster erhoben, der vor einem Jahr seine damals acht Wochen alte Tochter so schwer misshandelt haben soll, dass zeitweise Lebensgefahr bestand: Neben inneren Verletzungen hatte das Mädchen auch mehrere, teilweise offene Knochenbrüche erlitten.

Ebenfalls Lesenswert:

Kommentar schreiben

Dienstag, 22. Mai 2012

Reservierungsanfrage Ostsee Ferienwohnung