Beschäftigte der Seehafenbetriebe erhalten mehr Lohn
Berlin (ddp-nrd). Die rund 16 000 Beschäftigten der deutschen Seehafenbetriebe erhalten mehr Geld. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) einigten sich am Montag in Berlin auf einen neuen Tarifvertrag, wie die Gewerkschaft mitteilte. Er sieht eine Erhöhung der Löhne zum 1. August um ein Prozent sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 550 Euro im Januar kommenden Jahres vor. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten beginnend ab dem 1. Juni. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf bis zu 2,6 Prozent.
Nach Angaben von ver.di berücksichtigen die Tariferhöhung und der Einmalbetrag die wirtschaftlich angespannte Situation der Hafenwirtschaft. «Durch das Zusammenwirken beider Elemente ist das Gesamtergebnis letztlich vollständig annehmbar», sagte ver.di-Verhandlungsführer Klaus Lindner. Eine Erhöhung der Löhne vom Beginn der Laufzeit an sei nicht durchsetzbar gewesen.
Neben der Lohnerhöhung haben die Tarifparteien Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden sowie ein Maßnahmenpaket zur Beschäftigungssicherung vereinbart. Demnach kann die Einmalzahlung auf Grundlage von betrieblichen Vereinbarungen ganz oder teilweise zur Sicherung von Arbeitsplätzen genutzt werden. Die Gremien beider Tarifparteien haben dem Verhandlungsergebnis nach ver.di-Angaben bereits zugestimmt.
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