Zwei Ankerziehversorger auf Volkswerft getauft (Mit Bildern)
Stralsund (ddp-nrd). Auf der Volkswerft in Stralsund sind am Mittwoch zwei neue Spezialschiffe für den Transport und die Versorgung von Ölplattformen im Meer getauft worden. Die sogenannten Ankerziehversorger mit den Namen «Maerks Lancer» und «Maersk Laser» sollen im Sommer dieses Jahres an die dänische Reederei Maersk geliefert werden, wie die Werft mitteilte. Damit seien seit Werftgründung im Jahre 1948 insgesamt 1634 Neubauten am Sund gebaut worden.
Die zum dänischen Konzern A.P. Müller gehörende Reederei hat bisher zehn solche Hochseeschiffe aus Stralsund bezogen. Die 90 Meter langen Kraftpakete seien in der Lage, schwimmende Arbeitsplattformen mit einem Pfahlzug von bis zu 255 Tonnen am Haken über das Meer zu befördern, sagte eine Werftsprecherin. Damit zählten sie zu den weltweit leistungsstärksten Spezialschiffen ihrer Klasse. Im Vergleich zu ihren Schwesterschiffen wurden die beiden Neubauten mit zwei zusätzlichen Windensystemen ausgestattet. Die frühere Fischereiwerft war vor zehn Jahren in den Bau sogenannter Offshore-Schiffe eingestiegen. Neben den Ankerziehversorgern wurden bislang auch vier Spezialschiffe zur Verlegung von Tiefseekabeln am Sund zu Wasser gelassen.
In den Auftragsbüchern der Hegemann-Werften in Stralsund und Wolgast stehen derzeit noch drei Flusskreuzfahrtschiffe, ein Spezialschlepper, vier Küstenwachschiffe, zwei Großfähren und zwei Schwimmbagger. Darüber hinaus wurde die Peenewerft Wolgast mit dem Bau von vier Vorschiffen für deutsche Fregatten und der Lieferung eines Schiffskörpers für einen neuen Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine beauftragt.
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