Fährhafen Sassnitz wirbt um Ansiedlung von Windanlagenbauern

Sassnitz/Hannover (ddp-nrd). Mit einem neuen Firmenbüro in Hannover will der Fährhafen Sassnitz in Mukran auf Rügen die Ansiedlung neuer Windanlagenbauer erleichtern. Die Lage an der offenen See erlaube den am Bau von Windparks beteiligten Spezialfirmen und Reedereien eine unkomplizierte Revieransteuerung ohne Lotsen, sagte Hafenchef Harm Sievers am Dienstag.

Investoren planten im ostdeutschen Ostseegebiet die Errichtung von insgesamt 16 Meereswindparks mit einer Kapazität von 5000 Megawatt. Für die mögliche Produktion, Verschiffung und Wartung von Anlagenkomponenten stünden in Mukran rund 60 Hektar Fläche zur Verfügung, warb Sievers. Der Hafen gilt bereits seit drei Jahren als einer der wichtigsten Logistikstandorte für den Bau der deutsch-russischen Ostseepipeline.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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