Nordosten bei Einkommens-Rangliste auf letztem Platz

Schwerin (ddp-nrd). Die Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern verfügen unverändert über das bundesweit geringste Einkommen. 2008 standen jedem Bürger durchschnittlich 14 944 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung, 328 Euro mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Amt am Dienstag in Schwerin mitteilte. Das ist im Bundesvergleich mit Abstand der schmalste Privatetat. Der Durchschnitt aller Bundesländer lag 2008 bei 18 974 Euro.

Mecklenburg-Vorpommern erreichte knapp 78,8 Prozent dieses Wertes und baute damit den Abstand zum Bundesmittel weiter aus. Einkommensspitzenreiter waren wie bereits in den Jahren zuvor die Hamburger mit 23 455 Euro pro Kopf.

Das verfügbare Einkommen spiegelt die finanzielle Situation der privaten Haushalte einer Region wider. Es ist nicht identisch mit der Kaufkraft und Nettolöhnen der Arbeitnehmer, weil es unter anderem Renten und Pensionen mit einschließt.

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Dienstag, 22. Mai 2012

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