Freundeskreis will Dömitzer Elbbrücke als Denkmal erhalten
Dannenberg (ddp-nrd). Bürger aus dem niedersächsischen Kreis Lüchow-Dannenberg wollen die zur Versteigerung anstehende Dömitzer Elbbrücke als Kultur- und Industriedenkmal erhalten. Für den Fall eines möglichen Eigentümerwechsels werde eine sinnvolle Nutzung der Brücke angestrebt, teilte der Freundeskreis Dömitzer Eisenbahnbrücke am Donnerstag mit. Sollte sich kein Käufer finden, will der Freundeskreis Gespräche über eine Nutzung mit der Deutschen Bahn als gegenwärtigem Besitzer führen.
Die Brückenreste auf der niedersächsischen Flussseite sollen am 10. April versteigert werden, das Mindestgebot liegt bei 19 800 Euro. Die zwischen 1870 und 1873 errichtete Brücke über die Elbe war damals mit rund einem Kilometer das längste Bauwerk Deutschlands. 1945 wurde sie durch einen Bombenangriff zerstört.
Der Freundeskreis befürchtet, «dass ein neuer Eigentümer möglicherweise den Wert der Brücke nicht erkennt und sie nicht im derzeitigen Zustand belässt». Es sei eine «grobe Fehlbewertung», die Brücke als reines Materiallager für Eisen und Steine zu betrachten. Ein erfolgreiches Nutzungskonzept müsse in enger Zusammenarbeit mit Bürgern, Behörden und kulturellen Initiativen entwickelt werden.
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seit einigen jahren beobachte ich mit mehr oder weniger abstand das geschehen rund um dömitz. werde auch weiterhin ein auge drauf halten.