Caffier legt Liste künftiger Standorte für Polizeiinspektionen vor
Schwerin (ddp-nrd). Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat am Dienstag die geplanten Standorte der künftigen Polizeiinspektionen bekanntgegeben. Zuvor waren die Landtagsfraktionen über die Vorstellungen zur Neuorganisation der Landespolizeistruktur informiert worden.
Zu den künftig 8 statt 17 Polizeiinspektionen im Land sollen demnach die Dienststellen Rostock und Schwerin für die jeweiligen kreisfreien Städte gehören. Die PI Wismar ist laut Plan für den Bereich des Landkreises Nordwestmecklenburg und die Hansestadt selbst vorgesehen, die PI Ludwigslust für die Landkreise Ludwigslust und Parchim. Die Polizeiinspektion Güstrow soll für den Landkreis Güstrow und Bad Doberan verantwortlich sein.
Im östlichen Landesteil sehen die Vorschläge die Zuständigkeit der Stralsunder Dienststelle für die Stadt sowie die Landkreise Nordvorpommern und Rügen vor. Die Polizisten in Anklam sollen die Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern, Greifswald, sowie die Ämter Jarmen-Tutow, Peenetal/Loitz, Demmin-Land und die amtsfreie Gemeinde Demmin betreuen. Die PI Neubrandenburg übernimmt die Polizeiaufgaben für die Landkreise Müritz und Mecklenburg-Strelitz, für Neubrandenburg sowie die Ämter Treptower-Tollenseseewinkel, Stavenhagen, Malchin am Kummerower See und die Gemeinde Dargun.
Die Zuschnitte decken sich mit den geplanten Kreisstrukturen im Rahmen der Kommunalstrukturreform. Die vorgeschlagenen Standorte ermöglichten eine effektive Polizeiarbeit, sagte Caffier. Er verwies darauf, dass die bestehenden 37 Polizeireviere beibehalten werden sollen.
An den derzeitigen Standorten von Polizeiinspektionen, mit Ausnahme von Grimmen, ist laut Caffier die Einrichtung von Polizeihauptrevieren geplant. In Grimmen soll stattdessen ein zusätzliches Autobahn- und Verkehrspolizeirevier gebildet werden.
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