IG Metall Küste stimmt Tarifabschluss einstimmig zu
Hamburg (ddp-nrd). Die Tarifkommission der IG Metall Küste hat am Dienstag in Hamburg dem Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie einstimmig zugestimmt. Damit könnten nun das «Paket zur Beschäftigungssicherung und der Tarifvertrag zur Entgelterhöhung wie geplant in Kraft treten», teilte die IG Metall Küste mit.
Zudem forderten die Arbeitnehmervertreter bei ihrem Treffen Bundesregierung und Banken in einer Resolution dazu auf, Beiträge zu leisten, um die Sicherung von Beschäftigung zu ermöglichen. «Der Bund muss das Kurzarbeitergeld auch über 2010 hinaus von Sozialversicherungsbeiträgen freistellen», sagte die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau. Das Gleiche müsse gelten, wenn die Arbeitszeit zum Zweck der Beschäftigungssicherung verkürzt werde.
IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall hatten sich bereits am 26. Februar in Bremen darauf verständigt, den Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen vollständig zu übernehmen. Dem Beschluss musste noch die Tarifkommission der IG Metall Küste zustimmen.
Der Tarifabschluss sieht für Mai 2010 bis März 2011 eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro vor. Auszubildende erhalten 120 Euro. Zum 1. April 2011 ist eine Entgelterhöhung von 2,7 Prozent vereinbart. Der Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von 23 Monaten und endet zum 31. März 2012.
Die IG Metall Küste vertritt die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und dem nordwestlichen Niedersachsen. Im Arbeitgeberverband sind 255 Firmen organisiert.
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