IG Metall kritisiert geringen Verdienst von Frauen
Hamburg (ddp-nrd). Die IG Metall Küste beklagt das bestehende Lohngefälle zwischen Männern und Frauen. Frauen verdienten nach wie vor fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen, sagte IG-Metall-Bezirksleiterin Jutta Blankau am Samstag in Hamburg zum bevorstehenden Internationalen Frauentag. In kaum einem anderen europäischen Land lägen die Gehälter so weit auseinander. «Nur Zypern, Estland und die Slowakei liegen noch hinter Deutschland», sagte sie unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes.
In Deutschland hätten es Frauen im Berufsleben besonders schwer. Sie erreichten selten Führungspositionen, arbeiteten kürzer und das häufig unterhalb ihrer Qualifikation, sagte sie. Dadurch sei auch das Einkommen niedriger. Blankau äußerte zudem die Befürchtung, dass Frauen in der Krise als erste auf die Straße gesetzt werden. «Sie gelten noch immer oft als Zuverdienerinnen, die auf ihren Job angeblich nicht angewiesen sind», sagte die Gewerkschafterin.
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Den “Equal Pay Day” feiere ich als Mann gerne mit. Einzige Vorraussetzung: Frauen übernehmen endlich Verantwortung und üben gleich gefährliche Jobs aus wie Männer. Stolze 93,8% aller Arbeitsunfälle mit Todesfolge gehen auf das Konto von Männern. Der “Killed-at-Work-Day” war bereits am 23. Januar. Für den Rest des Jahres müssten sich alle Männer frei nehmen, um rechnerisch einmal den Frauen das gleiche Gefährdungspotenzial zu überlassen. Also die Damen, nette Berufe wie Gerüstbauerinnen, Dachdeckerinnen und Sprengmeisterinnen warten auf weiblichen Nachwuchs. Dann klappt´s auch mit einer besseren Bezahlung.