Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete 2009 mehr Verkehrstote

Wiesbaden (ddp-nrd). Auf Mecklenburg-Vorpommerns Straßen sind 2009 mehr Menschen verunglückt als im Jahr zuvor. Die Zahl der Todesopfer stieg um 25 Personen auf 157, das ist ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 18,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zusammen mit Bremen und dem Saarland sei der Nordosten das einzige Bundesland, in dem die Zahl der Toten im Straßenverkehr im vergangenen Jahr angestiegen sei. In Bremen betrug der Zuwachs 8,3 Prozent, in Saarland 4,7 Prozent.

Bundesweit erreichte die Zahl der Verkehrstoten dem Statistikamt zufolge 2009 den niedrigsten Stand seit 1950. Nach vorläufigen Ergebnissen kamen bei Verkehrsunfällen 4160 Menschen ums Leben. Das waren 317 Personen oder 7,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 2009 starben im Schnitt elf Menschen pro Tag im Straßenverkehr. Prozentual am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der Verkehrstoten in Sachsen-Anhalt (minus 26 Prozent), in Sachsen (minus 21 Prozent) und in Thüringen (minus 20 Prozent).

Bei Unfällen wurden im vergangenen Jahr rund 397 900 Menschen schwer oder leicht verletzt. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Polizei nahm insgesamt aber mehr Unfälle auf. Die Zahl stieg um 0,5 Prozent auf 2,3 Millionen. Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, sank um drei Prozent auf 310 900. Dagegen gab es mit 1,99 Millionen (plus 1,1 Prozent) mehr Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstand.

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