Eisgürtel an Ostseeküste beginnt zu schmelzen

Rostock (ddp-nrd). Der Eisgürtel entlang der Ostseeküste beginnt zu schmelzen. Bei steigenden Lufttemperaturen und Regen sei mit einem langsamen Eisrückgang zu rechnen, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Dienstag in Rostock. Noch seien die Boddengewässer mit einer festen Eisschicht bedeckt. Die Fahrwasser zu den Häfen von Flensburg bis Stralsund seien aber frei, wenn auch mitunter nur durch eine gebrochene Fahrrinne.

Noch immer sind Eisbrecher im Einsatz, um vor allem den nördlichen Peenestrom, den Greifswalder Bodden und die Ostzufahrt nach Stralsund für die Schifffahrt freizuhalten. Die Nordansteuerung von Stralsund ist weiter geschlossen. Den südlichen Greifswalder Bodden können nur Schiffe mit Eisklasse oder größerer Maschinenleistung passieren. Auf einigen Küstengewässern ist das Eis noch immer bis zu einem halben Meter dick.

Dagegen haben Schiffe auf dem Weg zu den deutschen Seehäfen wenig Probleme. Hier werde vor allem in den Randbereichen dichtes Eis gemeldet, die Fahrrinnen seien offen oder würden ständig aufgebrochen, sagte die BSH-Sprecherin. In den Seegebieten schwimme lockeres Treibeis.

Ebenfalls Lesenswert:

Kommentar schreiben

Montag, 21. Mai 2012

Reservierungsanfrage Ostsee Ferienwohnung