Harter Winter führt zu Umsatzeinbruch im Einzelhandel

Rostock (ddp-nrd). Die winterlichen Straßenverhältnisse haben für den Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Umsatzrückgänge zur Folge. «Einige Händler verzeichnen ein Minus von bis zu 50 Prozent gegenüber dem Winter 2009», sagte der Landesgeschäftsführer des Einzelhandelsverbands Nord-Ost, Heinz Kopp, auf ddp-Anfrage. Der Umsatz der Händler hänge derzeit davon ab, wie gut die Straßen geräumt seien. Die Einbußen beträfen sämtliche Branchen. Sei ein Einkaufscenter schwierig zu erreichen, klagten alle dort angesiedelten Geschäfte über Kundenmangel.

Dabei begann der Januar für den Einzelhandel den Angaben zufolge zunächst gut und weckte optimistische Erwartungen. Insbesondere warme Kleidung und Wintersportartikel hätten sich wegen der für Mecklenburg-Vorpommern ungewöhnlichen Witterung weitaus besser verkauft als in den vergangenen Jahren. »Mit den starken Schneefällen ab Mitte Januar und den daraus resultierenden Verkehrsproblemen kam jedoch ein deutlicher Einbruch«, erläuterte Kopp die Situation.

Lediglich der Lebensmittelhandel verzeichne keine nennenswerten Umsatzrückgänge, da er «das Notwendige und Unverzichtbare» verkaufe. «In den Supermarkt schlägt man sich auch zu Fuß durch», sagte Kopp.

(folgt Zusammenfassung bis 12.00 Uhr, ca. 40 Zeilen)

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