Umfrage: Norddeutsche erlitten im Winter die meisten Blessuren
Hamburg (ddp-nrd). Der strenge Winter hat in Norddeutschland einer Umfrage zufolge bundesweit zu den meisten Prellungen und Knochenbrüchen geführt. In Norddeutschland verletzte sich jeder Zehnte durch einen Sturz, das waren doppelt so viele wie im Rest des Landes, wie eine am Freitag in Hamburg veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) ergab. Die wenigsten Verletzungen gab es mit drei beziehungsweise zwei Prozent in Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Zudem kam die Umfrage zu dem Ergebnis, dass die anhaltenden Minustemperaturen und der Dauerschnee die Norddeutschen psychisch am meisten belasteten. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen das Wetter «auf die Nerven» gehe, faste jeder Fünfte habe sich bereits depressiv gefühlt. In Süddeutschland störte das Wetter nur 37 Prozent. Bundesweit litten 50 Prozent der Frauen unter dem eisigen und trüben Wintern, bei den Männern lag der Wert bei 42.
Für die Forsa-Umfrage wurden den Angaben zufolge 1002 Personen befragt.
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