Technologiezentrum Vorpommern koordiniert Plasmaforschungsprojekt

Greifswald (ddp-nrd). Das Technologiezentrum Vorpommern (TZV) ist mit der Koordinierung eines internationalen Plasmaforschungsprojekts im Umweltbereich beauftragt worden. Das von der EU mit 3,8 Millionen Euro geförderte Vorhaben ziele auf die Beseitigung von Umweltverunreinigungen im Ostseeraum, sagte Projektleiter Alexander Schwock am Freitag in Greifswald.

An dem Projekt «PlasTEP», das zunächst bis 2013 laufen soll, sind 18 Forschungseinrichtungen in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden beteiligt. An neuen plasmatechnischen Verfahren zur Reinigung von Verbrennungsgasen arbeitet zum Beispiel ein Forscherteam der Technischen Universität Risoe in Dänemark. Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) in Greifswald widmet sich der Beseitigung von Aerosolen sowie organischen und toxischen Verbindungen.

Mit der Entwicklung einer mobilen Anlage zur Auflösung von Ölteppichen in Hafengewässern wurde das Gdansker Akademieinstitut für Strömungsmaschinen in Polen beauftragt. Aufgabe des TZV sei es, die gewonnenen Erkenntnisse projektübergreifend bekanntzumachen und zu vermarkten, sagte Schwock.

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Donnerstag, 09. Feber 2012

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