Eisbrecher «Ranzow» in Werft - «Görmitz» für Hiddensee-Einsatz bereit
Hiddensee (ddp-nrd). Die Ostseeinsel Hiddensee kann weiterhin nicht von Schiffen angelaufen werden. Nach einem Maschinenschaden des eisbrechenden Fährschiffs «Vitte» am vergangenen Freitag falle nun auch der eisbrechende Tonnenleger «Ranzow» wegen eines Antriebsschadens auf nicht absehbare Zeit aus, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund am Donnerstag mit.
Somit stehe nur noch der Eisbrecher «Görmitz» mit einem Tiefgang von zwei Metern für einen möglichen Eisaufbruch vor Hiddensee zur Verfügung, sagte WSA-Chef Holger Brydda. Das Schiff operiert gegenwärtig im Strelasund. Nach Angaben des Landratsamts Rügen beraten derzeit in Bergen Vertreter von Verwaltungen, des WSA und der Hiddensee-Reederei über Möglichkeiten, das havarierte Fährschiff «Vitte» von Schaprode in einer Werft zu überführen.
Unterdessen erreichte die «Ranzow» am Donnerstag die Volkswerft Stralsund, wo das 33 Meter lange Schiff umgehend eingedockt und repariert werden soll. Seine Besatzung hatte zuletzt am Montag vergebens versucht, das bis zu 30 Zentimeter dicke Eis im Nordfahrwasser nach Hiddensee zu brechen.
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