ADAC-Pannenhelfer verzeichnen 2009 deutlich mehr Einsätze

Hamburg/Schwerin (ddp-nrd). Infolge des strengen Winters hatten die Pannenhelfer des ADAC in Mecklenburg-Vorpommern noch nie so viel zu tun wie 2009. Sie mussten insgesamt 78 000 Mal ausrücken, wie der ADAC Hansa am Dienstag in Hamburg mitteilte. Im Vergleich zum Jahr davor waren es rund 5700 Einsätze mehr.

Startprobleme wegen schwacher Batterien bildeten auch 2009 den Hauptgrund, die Pannenhelfer zu kontaktieren. Zweithäufigste Pannenursache waren Schwierigkeiten mit der Zündanlage.

Die 32 Mitarbeiter der Straßenwacht und der ADAC-Partner leisteten den Angaben zufolge in Rostock knapp 23 900, in Schwerin rund 12 350 und in Neubrandenburg 4300 Mal Hilfe bei liegengebliebenen Autos. In den Ferienregionen Usedom und Rügen war es aufgrund des anhaltenden Zustroms der Urlauber mit Auto 14 900 Mal der Fall, etwa 1500 Mal mehr als 2008. Die Erfolgsquote der Pannenhelfer lag laut ADAC landesweit bei 85 Prozent, was ebenfalls einen neuen Rekordwert bedeutet.

Einsatzstärkster Tag war der 21. Dezember. An diesem Tag wurde die Straßenwacht 673 Mal gerufen.

Bundesweit waren die «Gelben Engel» des ADAC noch nie so stark gefordert wie im vergangenen Jahr: Die Helfer waren 2009 im Durchschnitt alle acht Sekunden im Einsatz. Mit 3 932 746 Einsätzen wurde ein neuer Rekord erreicht.

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