Verkehrslage in Mecklenburg-Vorpommern entspannt sich
Rostock/Rügen (ddp-nrd). Nach dem Durchzug von Sturmtief «Keziban» hat sich die Verkehrslage in Mecklenburg-Vorpommern deutlich entspannt. Nach Angaben des Lagezentrums am Innenministerium vom Sonntag waren die Winterdienste die ganze Nacht bei strengem Frost über im Einsatz, um meterhohe Schneeverwehungen zu räumen.
Inzwischen seien die Autobahnen und auch die meisten Bundesstraßen wieder passierbar, sagte ein Sprecher. Auch die stundenlang wegen querstehender Lkw gesperrte Rügenbrücke könne wieder befahren werden. Es sei aber vielerorts sehr glatt. Behinderungen gebe es noch auf mehreren Kreis- und Nebenstraßen. In Rostock nahm die Straßenbahn den Verkehr wieder auf. Auch in Greifswald und Stralsund rollt der Busverkehr wieder. Dagegen gebe es noch Probleme im öffentlichen Personennahverkehr auf Rügen und in Nordvorpommern.
Bei Gützkow mussten am Samstag insgesamt 170 Personen mehrere Stunden in ihren festgefahrenen Autos verweilen. Mehrere Menschen wurden vorübergehend in Notunterkünften untergebracht. Landesweit habe es mit 130 Crashs seit Samstag relativ wenige Unfälle gegeben, sagte der Polizeisprecher. Bei Parchim sei der Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt worden, als er einem Reh ausweichen wollte und mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum prallte.
Nach Angaben der Bahn wurde der Zugbetrieb von Rostock nach Stralsund und Hamburg wieder aufgenommen. Im Regionalverkehr und auf Nebenstrecken müsse jedoch noch mit Zugausfällen gerechnet werden, sagte eine Sprecherin.
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