Städte im Nordosten schaffen Schneemassen weg
Schwerin (ddp-nrd). Mit Hilfe von Containerfahrzeugen und Kleintransportern werden in Mecklenburg-Vorpommern derzeit die Schneemassen aus den Städten beseitigt. In Schwerin beispielsweise wurden in den vergangenen Tagen große Schneemengen von Fußgängerzonen und Haltestellen des Nahverkehrs zunächst nur beiseite geräumt. Jetzt werden die Schneemassen auf eine dafür geeignete, stadteigene Freifläche transportiert, sagte Hans-Dieter Matlachowski, Bereichsleiter für Straßenunterhaltung und Abfallwirtschaft der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS), am Donnerstag.
Mit dieser Schneeentsorgung seien zurzeit bis zu zwölf Mitarbeiter des städtischen Gartenbaubetriebes tätig, sagte Matlachowski. Neben dem Einsatz von Schiebetechnik und einem Radlader sei auch viel Handarbeit nötig: Immer wieder greifen die Männer zur Schaufel, um beispielsweise die Mecklenburgstraße als Einkaufsmeile oder den Marienplatz als Verkehrsknotenpunkt besser begehbar zu machen. Laugen und Salz kämen in diesen Bereichen grundsätzlich nicht zum Einsatz, sagt Matlachowski. Daher könne der abgefahrene Schnee auf seinem neuen Lagerplatz später auch problemlos tauen.
Mit Auftaumitteln lässt sich auch in Neubrandenburg der Schnee nicht mehr beseitigen. Bei Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern müsse geräumt werden, sagte Steffen Compart, Sprecher der Stadtverwaltung Neubrandenburg. Abtransportiert werden die Schneemassen dort nicht.
Gleiches ist derzeit in Rostock der Fall. «Bei uns reichen die Straßenränder für die noch geringen Schneemengen», sagte Steffen Böhme, Vertriebsleiter bei der Stadtentsorgung Rostock GmbH. Auch im Zentrum der Hansestadt gebe es beispielsweise mit dem Uniplatz Kapazitäten, um den geschobenen Schnee zu lagern. Erst bei größeren Mengen «oder wenn der Schnee unansehnlich wird, kommt ein Abtransport in Frage», sagte Böhme.
(folgt Feature, ca 50 Zeilen, bis 12.00 Uhr)
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