Bislang keine Beeinträchtigung der Schifffahrt durch Eis

Stralsund (ddp-nrd). Dauerfrost und kräftige Schneefälle seit dem Jahreswechsel haben bislang noch nicht zu Beeinträchtigungen im Schiffsverkehr vor der deutschen Ostseeküste geführt. Die dünne Eisdecke in den Küstengewässern werde von den Schiffen problemlos gebrochen, sagte am Montag der Chef des Wasser- und Schifffahrtsamts Stralsund, Holger Brydda.

Vorsorglich sei am Montag das Spezialschiff «Ranzow» mit dem Eisaufbruch in der Fahrrinne zur Insel Hiddensee beauftragt worden. Die zur Weißen Flotte gehörende Hiddensee-Reederei hatte bereits am 21. Dezember ihren Fahrplan auf Winterdienst umgestellt und die eisbrechende Motorfähre «Vitte» zum Einsatz gebracht.

Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sind die inneren Küstengewässer zwischen Rügen und Hiddensee sowie der Bodden südlich vom Fischland-Darß derzeit mit fünf bis acht Zentimeter dickem Eis bedeckt. Im Achterwasser bei Usedom sowie im Oderhaff beträgt die Eisdicke bis zu zehn Zentimetern.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte für die nächsten Tage weiterhin klirrenden Frost, Schneefälle und zeitweise kräftigen Wind an. Für den Eisaufbruch vor der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern stehen in diesem Winter unter anderem das Mehrzweckschiff «Arkona» sowie die Spezialschiffe «Ranzow» und «Görmitz» zur Verfügung.

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Mittwoch, 08. Feber 2012

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