Langzeitlager für U-Boot-Reaktoren in Murmansk fertiggestellt

Murmansk/Lubmin (ddp-nrd). Das unter deutscher Regie bei Murmansk entstehende Langzeitzwischenlager für ausgesonderte russische Atom-U-Boote ist fertiggestellt. Auf den beiden Lagerplatten können insgesamt 178 Reaktorsektionen von U-Booten und Serviceschiffen deponiert werden, wie der deutsche Projektleiter der Energiewerke Nord GmbH (EWN), Detlef Mietann, in Lubmin mitteilte.

In dem Speziallager seien bereits 33 von Brennstoff entsorgte, aber kontaminierte U-Boot-Sektionen deponiert worden. Das Projekt ist Teil des 2002 auf dem Weltgipfel in Kanada verabschiedeten 20-Milliarden-Programms der Globalisierten Partnerschaften der G-8-Staaten. Es wird von Deutschland mit 1,5 Milliarden Euro finanziert. Ziel ist es, die atomare Altlast der rund 200 ausgemusterten russischen Atom-U-Boote zu sichern.

(folgt Korrespondentenbericht bis 12.00 Uhr; ca. 55 Zeilen)

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