Nordosten verzeichnet deutlichen Exportrückgang

Schwerin (ddp-nrd). Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet aufgrund der Wirtschaftskrise einen deutlichen Rückgang im Exportgeschäft. Wie das Statistische Amt am Montag in Schwerin mitteilte, führte das Land zwischen Januar und September Waren im Wert von 3,8 Milliarden Euro aus. Das seien 11,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Einen überdurchschnittlichen Einbruch bei den Ausfuhren musste die gewerbliche Wirtschaft hinnehmen. Der Gesamtwert der exportierten Waren ging den Angaben zufolge um 24,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zurück. Vor allem wurden weniger Schiffe (- 59,4 Prozent) und Geräte zur Stromerzeugung (- 58,3 Prozent) exportiert. Zuwächse erreichte der Außenhandel mit Kränen und Fördermaschinen. Hier gab es einen Zuwachs um 53,2 Prozent.

Das Exportvolumen von Gütern der Ernährungsbranche übertraf das Vorjahresergebnis um 23,9 Prozent. Es erreichte einen Wert von 1,3 Milliarden Euro. Zu den wichtigsten Ausfuhrgütern gehörten Getreide mit 678 Millionen Euro (+ 47,6 Prozent), Molkereiprodukte mit 169 Millionen Euro (+ 2,4 Prozent) sowie Fleisch- und Wurstwaren mit 112 Millionen Euro (+ 30,6 Prozent).

Rund 57 Prozent der exportierten Waren gingen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Ausfuhren verzeichneten mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 22,2 Prozent. Der Export in asiatische Länder nahm um 27,8 Prozent auf einen Wert von 582 Millionen Euro zu. In Staaten des amerikanischen Kontinents wurden Waren im Wert von 206 Millionen Euro ausgeführt, 26,4 Prozent weniger gegenüber Januar bis September 2008. Ein Plus von 81 Prozent auf 316 Millionen Euro erzielte der Export nach Afrika.

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Dienstag, 07. Feber 2012

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