Projektgesellschaft zieht Kraftwerksantrag vorerst nicht zurück
Lubmin (ddp-nrd). Die Projektgesellschaft Dong Energy Kraftwerke Greifswald & Co. KG (DKG) zieht ihre Anträge zum Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin vorerst nicht zurück. Gegenwärtig würden Lösungsmöglichkeiten nach dem angekündigten Rücktritt des dänischen Energiekonzerns Dong Energy geprüft, teilte die Investorengruppe am Freitag in Lubmin mit.
Gemeinsam mit den Gesellschaftern sollen zunächst mögliche Folgen aus dem Dong-Rückzug untersucht werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Projektleiter Peter Gedbjerg und Albert Uwe Schön. Der dänischen Staatskonzern hält derzeit 74,9 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft. 25,1 Prozent liegen bei der WV Energie AG Frankfurt/Main, an der neben der Wintershall AG mehrere kommunale Versorgungsunternehmen beteiligt sind, darunter Stadtwerke in Berlin und München.
Dong Energy hatte vor einer Woche erklärt, seine Pläne zum Bau eines 2,3 Milliarden Euro kostenden 1600-Megawatt-Steinkohlekraftwerk aufzugeben.
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