Carreras-Stiftung unterstützt Rostocker Forschungsprojekt
Rostock (ddp-nrd). Die Stiftung des Startenors Josè Carreras unterstützt ein Leukämie-Forschungsprojekt des Rostocker Universitätsklinikums mit 185 000 Euro. Das Geld soll in Forschungen zur sogenannten Streptamer-Technologie investiert werden, um Leukämie ohne schädliche Nebenwirkungen heilen zu können, teilte das Universitätsklinikum am Donnerstag in Rostock mit. Das Verfahren solle in zwei Jahren so weit entwickelt sein, dass es standardmäßig bei Patienten eingesetzt werden könne.
Bei der bislang üblichen Methode zur Stammzellentransplantation können den Angaben zufolge in bestimmten Fällen Nebenwirkungen auftreten. Die Zellen des Spenders, die gegen die Leukämiezellen eingesetzt würden, könnten auch das gesunde Gewebe des Patienten angreifen. Durch die neue Technologie könnten schädliche von heilenden Zellen besser getrennt werden.
Carreras war selbst an Leukämie erkrankt und gründete 1995 aus Dankbarkeit über seine Heilung die José Carreras Leukämie-Stiftung in Deutschland.
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