Studie: Mecklenburg-Strelitz ist wirtschaftsschwächster Landkreis
München (ddp-nrd). Mecklenburg-Strelitz bleibt einer Studie zufolge der Landkreis mit der geringsten Wirtschaftskraft in Deutschland. Die Region bildet in einem am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsranking aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte des Magazins «Focus Money» mit Rang 401 wie schon 2008 das bundesweite Schlusslicht. Unmittelbar davor rangieren die kreisfreien Städte Cottbus in Brandenburg und Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt.
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern landete in der Wirtschaftskraft-Rangliste auf dem Spitzenplatz, den im vergangenen Jahr noch Starnberg belegte. Die Plätze zwei und drei gingen an den Bodenseekreis und Biberach, beide in Baden-Württemberg.
Vorjahressieger Starnberg rutschte den Angaben zufolge auf Platz 23 ab. Insgesamt liegen dem Ranking zufolge 20 der 30 besten Landkreise in Bayern.
Das Ranking vergleicht «Focus Money» zufolge die Wirtschaftskraft der Regionen und Gemeinden anhand von sieben gleichgewichteten Indikatoren: Arbeitslosenquote, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Erwerbstätigen, verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung des Bruttoinlandsproduktes, Bevölkerungswachstum sowie Veränderung der Zahl der Erwerbstätigen. Die Auswertung basiere auf den jeweils aktuellsten Daten der Statistischen Landesämter.
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