Zeitung: Einigung mit Laeisz wegen Schiffsabnahme steht bevor

Rostock (ddp-nrd). Für die ehemaligen Wadan-Werften in Wismar und Warnemünde deutet sich ein Ende des Streits mit der Rostocker Laeisz-Reederei um die Übernahme von zwei vor der Insolvenz bestellten Containerschiffen an. Es sei beabsichtigt, bis Ende des Jahres ein definitives Ergebnis zu erzielen, sagte der Sprecher von Insolvenzverwalter Marc Odebrecht, Dietrich Schulze van Loon, der «Schweriner Volkszeitung» (Freitagausgabe). Die Verhandlungen seien «erneut aufgenommen worden».

Reederei-Chef Nikolaus H. Schües geht dem Bericht zufolge davon aus, dass ein «realistischer Kompromiss» gefunden werden könne, um eine rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. «Ich wäre nicht überrascht, wenn es 2009 noch zu einer Einigung kommt», sagte er dem Blatt.

Streitpunkt zwischen Laeisz und der Insolvenzverwaltung für die früheren Wadan-Werften war bislang der ursprünglich vereinbarte Schiffspreis von 84 Millionen Euro. Die Reederei vertrat den Standpunkt, nach der Insolvenz von Wadan die beiden georderten Containerschiffe kündigen zu können. Die Insolvenzverwaltung betrachtete die Kündigung hingegen als unwirksam. Im Oktober trat die Insolvenzverwaltung in den Vertrag zur Fertigstellung des ersten der beiden Containerschiffe ein und machte damit den Weiterbau des Schiffes auf den heutigen Nordic-Werften trotz der Differenzen mit der Reederei möglich.

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Montag, 21. Mai 2012

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