Reeder fordern von Bundesregierung mehr Einsatz gegen Piraten

Hamburg (ddp-nrd). Der Verband der deutschen Reeder (VDR) fordert die Bundesregierung auf, den Anti-Piraten-Einsatz vor der ostafrikanischen Küste auszuweiten. Der Hauptgeschäftsführer des Reederverbands, Hans-Heinrich Nöll, sagte dem «Hamburger Abendblatt» (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht, man habe die Bundesregierung und damit die internationale Staatengemeinschaft gebeten, den Schutzschirm noch auszuweiten.

Zugleich lobte der Verband die Entscheidung des Kabinetts vom Mittwoch, das Mandat für den EU-geführten Einsatz vor der Küste Ostafrikas zu verlängern. «Die ‘Atalanta’-Mission war in ihrem ersten Jahr sehr erfolgreich und hilfreich für die Handelsschifffahrt», sagte Nöll.

Vor der Küste Somalias ist die Marine momentan mit der Fregatte «Bremen» vertreten, die rund 240 Einsatzkräfte an Bord hat. Das Mandat umfasst eine Obergrenze von 1400 Soldaten.

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Montag, 21. Mai 2012

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