Kenntnisse über Hilfe bei Herzinfarkt ungenügend
Schwerin (ddp-nrd). Die Mecklenburger und Vorpommern könnten laut einer Umfrage einem Menschen mit Herzinfarkt im Notfall nur unzureichend Erste Hilfe leisten. Laut der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) weiß fast jeder Zweite überhaupt nicht, was zu tun ist, wenn jemand einen Herzinfarkt erleidet, wie ein TK-Sprecher am Dienstag in Schwerin mitteilte. Dennoch würden die Befragten aber irgendwie versuchen, Hilfe zu leisten. Jeder Dritte würde der Erhebung zufolge einen Arzt rufen und selbst gar nichts tun, aus der Angst heraus, etwas falsch zu machen. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, Bescheid zu wissen.
Bei einem Verdacht auf Herzinfarkt würde jeder Zweite den Betroffenen ruhig hinlegen und versuchen, seine Beine hoch zu lagern. Genau das wäre fatal und würde den lebensbedrohlichen Zustand noch verschlimmern oder zum Tod führen, sagte der Sprecher.
Im Falle eines Herzinfarktes sollte genau das Gegenteil getan werden. «Ist der Patient bei Bewusstsein, sollte er bequem und mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden. So wird das Herz entlastet», sagte der TK-Sprecher. Dieses würden mehr als ein Drittel der Befragten tun.
Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK bundesweit 1013 Personen ab dem 18. Lebensjahr.
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