(Berichtigte Neufassung ddp 0592 pl vom 30.11.2009 - Korrigiert Zeitschriftentitel in zweiten Absatz) Journalisten mit dem «Dietrich Oppenberg Preis 2009» ausgezeichnet
Schwerin (ddp-nrd). Deutschlands beste Pressebeiträge rund um das Thema Lesen sind am Montag in Schwerin prämiert worden. Die Münchner Redakteure Iris Röll (39) und Michael Jupe (39) erhielten nach Angaben der Stiftung Lesen den mit 2500 Euro dotierten ersten Platz des «Dietrich Oppenberg Preises 2009» für ihre in «Focus Schule» erschienene Reportage «Zu Besuch beim Buch» über eine Schulbibliothek. Initiatoren der Auszeichnung sind die Stiftung Presse-Haus NRZ und die Stiftung Lesen.
Die Münchner Redakteurin Nicole Lauscher (28) wurde mit dem zweiten Preis für ihren in der Zeitschrift «Freundin» veröffentlichten Beitrag über eine erwachsene Analphabetin «Niemand sollte wissen, dass ich nicht lesen kann!» geehrt. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert.
Der mit 1000 Euro dotierte dritte Preis ging an Andreas Kilb (48). Das Mitglied der Berliner Redaktion der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» schilderte in seiner Reportage «Auf Lesereise» die Tagesetappe eines Bücherbusses in der brandenburgischen Provinz. Mit dem Sonderpreis zeichnete die Jury die Chamer Journalistin Stephanie Paa (30) für ihre in der «Chamer Zeitung» erschienene Artikelserie «Bücher bauen Brücken» über Protagonisten der örtlichen Lesekultur aus.
Der 2000 verstorbene Namensgeber des Preises, Dietrich Oppenberg, war Gründer und langjähriger Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen und ein Förderer der publizistischen Kultur in Deutschland.
Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch (CDU), betonte anlässlich der Preisvergabe, dass Leseförderung keine beiläufige, sondern eine zentrale Aufgabe aller Personen und Institutionen sei. Journalisten zählten zu den wichtigsten Multiplikatoren, die den Erhalt der Lesekultur sicherstellten.
(Damit wird klargestellt, dass der prämierte Beitrag der Autorin Nicole Lauscher nicht in der Zeitschrift «Brigitte», sondern in der «Freundin» erschienen ist.)
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