Kirchen im Norden erinnern an Öffnung der innerdeutschen Grenze

Schwerin (ddp-nrd). Die Kirchen in Norddeutschland wollen am 9. November an die Öffnung der innerdeutschen Grenze vor 20 Jahren erinnern. Dazu findet ein ökumenischer Gottesdienst (17.00 Uhr) in der Klosterkirche St. Petrus und St. Paulus im mecklenburgischen Zarrentin statt. Der Ort am Schaalsee lag bis 1989 im Sperrgebiet.

An der Andacht beteiligen sich die Bischöfe der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Pommerschen Evangelischen Kirche und des Erzbistums Hamburg. Erwartet werden auch Vertreter der Landtage und Regierungschefs aus den norddeutschen Ländern.

«Im Blickpunkt des Gottesdienstes stehen die Erinnerung und die Bedeutung der friedlichen Revolution und des Mauerfalls für das Zusammenleben der Menschen in unserem Land und in ganz Europa», heißt es in der gemeinsamen Einladung der Nordkirchen. Während der Veranstaltung sollen auch Friedensgebete aus der Wendezeit vorgetragen werden.

Im Anschluss ist gemeinsam mit der Stadt Zarrentin ein Empfang geplant. Zeitzeugen sollen dabei von ihren Erinnerungen an den 9. November 1989 berichten. In der Bibliothek wird ein Film über die Wendezeit gezeigt, im Kreuzgang des Klosters kann eine Ausstellung zur Grenze besichtigt werden.

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Montag, 21. Mai 2012

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