Güterverkehr mit Binnenschiffen bricht um ein Fünftel ein
Wiesbaden (ddp-nrd). Der Transport von Gütern und Containern in der deutschen Binnenschifffahrt ist im ersten Halbjahr infolge der Wirtschaftskrise um rund ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten 99,6 Millionen Tonnen Güter auf den Binnenwasserstraßen befördert worden, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Die Zahl der transportierten Standard-Container sank auf knapp 900 000.
Insgesamt fielen die Rückgänge im Durchgangsverkehr mit 8,2 Prozent am geringsten aus. Dagegen belief sich das Minus im innerdeutschen Verkehr auf 17,3 Prozent. Der Versand ins Ausland reduzierte sich um 18,5 Prozent. Im selben Zeitraum sank den Angaben zufolge der grenzüberschreitende Empfang um mehr als ein Viertel.
Unterteilt nach Güterarten stieg laut den Statistikern zwischen Januar und Juni auf Jahressicht lediglich der Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit einem Plus von 11,6 Prozent und Mineralölprodukten mit einer Zunahme von 3,8 Prozent. Die stärksten Rückgänge wurden dagegen mit mehr als 42 Prozent bei Erzen und Metallabfällen verzeichnet.
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