Kultusminister einigen sich auf Änderungen bei Bachelor-Studiengang
Waren (ddp-nrd). Die Kultusminister haben sich auf Veränderungen am System der Bachelor- und Masterstudiengänge geeinigt. Bei der Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Waren diskutierten die Ressortchefs der Länder verschiedene Schwachstellen der Hochschulreform und berieten über Lösungsvorschläge, wie das Gremium am Abend mitteilte. Details sollten erst am Freitag vorgestellt werden. Bei den Lösungsansätzen gehe es unter anderem um eine «Flexibilisierung» der Studiengänge, hieß es.
Laut dem sogenannten Bologna-Prozess soll innerhalb der Europäischen Union ein einheitlicher Hochschulraum entstehen. Die Studiengänge werden dazu allesamt auf Bachelor und Master umgestellt. Bei der großen Mehrheit der Studiengänge in Deutschland ist das bereits passiert. Kritiker bemängeln jedoch eine zu hohe Stofffülle und Verschulung im Bachelor-Studium. Diese Probleme sollen durch die Änderungen verschwinden.
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