Zahl der Schulabgänger erreicht tiefsten Stand seit 20 Jahren

Schwerin (ddp-nrd). Die Zahl der Schulabgänger in Mecklenburg-Vorpommern hat 2009 mit 13 000 den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Wie das Statistische Amt am Mittwoch in Schwerin mitteilte, ist die Halbierung der Geburtenrate Anfang der 1990er Jahre der Grund für diesen starken Rückgang.

Damit beendeten im Vorjahresvergleich 37 Prozent weniger Jugendliche die allgemeinbildende Schule, gegenüber dem Schuljahr 2006/2007 fiel die Zahl um 35 Prozent geringer aus.

40 Prozent der Schulabsolventen erwarben den Angaben zufolge die allgemeine Hochschulreife. Mit über 5200 Schülern fiel die Zahl der Abiturienten nur halb so hoch aus wie 2008. Im Vergleich zu 2007 lag sie um 16 Prozent unter dem damaligen Wert.

2008 hatten gleich zwei Jahrgänge die Abiturprüfungen abgelegt. Ein Teil der Abiturienten absolvierte letztmalig nach Klasse 13 die Reifeprüfung, die anderen erstmals nach dem 12. Schuljahr.

Mit rund 4400 Jugendlichen beendeten 34 Prozent das vergangene Schuljahr mit der Mittleren Reife. Damit verringerte sich die Zahl der Schüler mit Realschulabschluss gegenüber 2008 um fast ein Viertel. Zugleich sank die Zahl der Mädchen und Jungen, die die Hauptschule beendeten, im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf insgesamt 1366. Sieben Prozent der Jugendlichen erreichten einen Förderschulabschluss und fünf Prozent verließen ohne einen Abschluss die Schule.

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