Mecklenburg-Vorpommern von Wirtschaftskrise weniger stark betroffen
Schwerin (ddp-nrd). Mecklenburg-Vorpommern ist von den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im ersten Halbjahr 2009 weniger stark betroffen gewesen als die meisten anderen Bundesländer. Wie das Statistische Amt am Donnerstag in Schwerin mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Nordosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent.
Bundesweit nahm die industrielle Wertschöpfung um 6,8 Prozent ab. Im Durchschnitt der ostdeutschen Länder sank das BIP um 5,1 Prozent, in den westlichen Bundesländern um 7,0 Prozent. In Baden-Württemberg und im Saarland lag das Minus bei über zehn Prozent.
Laut Statistik weisen im Nordosten alle Wirtschaftsbereiche einen Rückgang der Wirtschaftsleistung auf. Besonders betroffen seien das Verarbeitende Gewerbe, die Baubranche sowie der Handel, das Gastgewerbe und der Bereich Verkehr.
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