30 Jahre Biosphärenreservate: Gabriel besucht Buga in Schwerin
Schwerin (ddp-nrd). Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag die Bundesgartenschau (Buga) in Schwerin besucht. Zusammen mit Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) besichtigte er eine Ausstellung, in der alle 15 deutschen Gebiete präsentiert werden. Gabriel sagte, Biosphärenreservate seien deshalb so wichtig, weil sie einerseits die Möglichkeit böten, «die Natur der Natur zu überlassen», und andererseits Tourismus und regionale Wertschöpfung zuließen.
Mit den Regionen Südost-Rügen, Schaalsee und Teilen der Flusslandschaft Elbe liegen drei von der UN-Organisation anerkannte Reservate in Mecklenburg-Vorpommern. Das Bundesland habe «eine der reichsten und schönsten Naturlandschaften Deutschlands» zu bieten, sagte Gabriel.
Die Dachorganisation Europarc Deutschland definiert Biosphärenreservate als großräumige Schutzgebiete, die aus repräsentativen Ausschnitten von Natur- und Kulturlandschaften bestehen. In den Modellregionen soll das Zusammenleben von Mensch und Natur beispielhaft entwickelt und erprobt werden. Weltweit gibt es 553 solcher Areale in 107 Ländern. Als erstes Biosphärenreservat in Deutschland war 1979 das Vessertal im Thüringer Wald anerkannt worden.
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